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Kontraste in den Dolomiten

Smach ist eine mehr als gelungene Kombination aus Kunst, Kultur und Geschichte in den Dolomiten: Eine Ausstellung unter freiem Himmel, welche sich das Wortpaar »Kunst und Kultur« zu Eigen macht, wobei letztere als Ort der künstlerischen Handlungen fungiert, die spezifisch für die unterschiedlichen Umgebungen geplant und konzipiert werden. 

»OSSERVATORIO DEL SOTTOBOSCO«, David Duzzi, Bolzano, ITA (zu sehen in Pares): Die Arbeit von David Duzzi besteht in der Aufstellung von einigen Betten mitten im Wald, welche ein Loch auf Höhe des Kopfes aufweisen, durch das man den darunter liegenden Waldboden beobachten kann. Sein Werk basiert auf der Idee, die uns vertraute Natur, jene in »Makro«-Größe (Wolken, Berge, Bäume), einer »Mikro«-Natur gegenüberzustellen.

 

Bei Smach handelt es sich zugleich um einen internationalen Kunstwettbewerb, der dieses Jahr zum dritten Mal veranstaltet wird. Die ausgewählten Künstler haben ihre Werke in 9 historisch und kulturell relevanten Ortschaften der Gemeinden St. Martin in Thurn und Enneberg realisiert. Die Kunstwerke haben den Zweck, das Interesse an Kunst zu erwecken und das Gebiet der Dolomiten aufzuwerten. 

»SE NON CAPISCI UNA COSA CERCALA SU YOUTUBE«, Collettivo artistico Luca Rossi, Imola, ITA (zu sehen an der Strada de La Vena). Das Werk von Luca Rossi besteht aus sieben Riesenlettern aus Holz: IMG 3733. Das ist der Dateiname, der allen auf Youtube geladenen Videos ohne Titel zugewiesen wird.

 

Durch den Dialog von gegenwärtiger Kunst mit einer atemberaubenden Natur wird das Ziel verfolgt, für ein tiefgründiges Wissen der Geschichte, Kultur und Tradition des Gebiets zu sorgen. Thema dieses Jahres ist »Contrast«, denn obwohl es zu einem Geflecht, einer Integration zwischen Kunstwerk und Natur kommt, ergibt sich immer auch ein Kontrast zwischen menschlichem Eingriff und natürlicher Evolution der Umwelt. Die Ausstellung wird zwischen dem 1. Juli und dem 9. September zu sehen sein.

www.smach.it

»DER HAPS«, Irene Hopfgartner, Amin Hak-Hagir, Wien, AUT (zu sehen in Munt d'Adagn). Die beiden Künstler stellen auf einem Hügel ein schwarzes Prisma mit quadratischer Grundfläche auf. Der Besucher, der näher kommt, sieht, dass es sich um einen schalltoten Raum handelt, in den er eintreten kann, wobei er sich von den Klängen, Geräuschen und dem Licht von außen absondert – durch die fehlenden Reize fokussiert er sich fast notwendigerweise auf sich selbst.