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- Graphic Design

Graphic Design Festival Breda

Das Graphic Design Festival Breda hat sich schon über die Landesgrenzen Hollands hinweg als Anziehungspunkt für Kreative etabliert. Nun startet es wieder unter neuem Namen: Graphic Matters. Abgesehen davon gibt es eine weitere Änderung: Waren die verschiedenen Ausstellungen und Aktionen über die Stadt verteilt, finden nun sämtliche Programmpunkte auf einem Gelände statt. Zu den Outdoor-Aktivitäten haben Besucher freien Zugang, für die Ausstellung können online Tickets geordert werden.

Graphic Matters Breda
Flaggen von Ken Lo

 

Es gibt so einige Programm-Highlights in diesem Jahr: Begrüßt werden die Besucher zunächst von Designer Ken Lo (Hong Kong) – er kreierte fröhliche Flaggen mit einer so simplen wie klaren Botschaft: »More Hugs Less Hate«.


Unter dem Titel »The Design of Dissent« wählten Milton Glaser und Mirko Ilic wiederum sehenswerte grafische Proteste aus und bieten damit einen historischen Überblick über diesen Gestaltungsbereich.

Graphic Matters Breda
​​Artwork by Shepard Fairey

 

Und auch das international beherrschende Thema der Flüchtlingkrise wird thematisiert: Das Studio Schellekens & Peleman realisierte eine aufblasbare 6-Meter große Figur, die so lebensecht wie bedrückend wirkt. Diese sorgte bereits auf der Biennale in Venedig für Aufsehen.

​Inflatable Refugee in Venice. Photo by Dirk Kinot.​

 

Interessante Einblicke in das Schaffen seiner Kreativen gibt das Studio Smack mit dem Langzeitprojekt »Dreaming of Mass Behaviour« – es präsentiert in einer Reihe von Animationsfilmen kritische und auch schrullige Umsetzungen, die als freie Arbeiten oder aber für Kunden entstanden sind. 

Still from »Branded Dreams« by Studio Smack. ​

 

Bei »Speak Up!« können die Festivalbesucher eine Wettbewerbsauswahl von 60 Plakate von Designern aus aller Welt bestaunen: Dem Aufruf, Dinge zu visualisieren, die Kreative bewegen, folgten tausende Gestalter –  insgesamt wurden 2591 Exponate eingereicht.

Posters by Felix Kosok (DE), Tomaso Marcolla (IT), Nick Liefhebber (NL).​

 

Und auch die Blind Walls Gallery ist Teil des Festivals: Seit 2014 verändert sie die Außenwirkung von Breda durch beeindruckende und aussagekräftige Wandmalereien, die von lokalem Kulturerbe und Geschichten zehren. Heute besteht die größte Freiluftgalerie in Brabant aus über 60 Murals von internationalen Künstlern.

​Artwork​ ​by​ ​Fin DAC (UK), Nol Art (NL) en Edo Rath (NL). ​Photo ​by​ Ralph Roelse.


Bis 22. Oktober gibt es also viel zu entdecken – Tickets sind erhältlich unter: www.graphicmatters.nl