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Fast wie in alten Zeiten …

17.06.2020

Die Tage, an denen man unbehelligt an Veranstaltungen teilnahm, scheinen aktuell in weite Ferne gerückt zu sein. Ob in der Kultur- und Kreativszene demnächst die Unbeschwertheit zurückkehrt und sowohl persönliches Networking als auch gemeinsames Feiern bald wieder möglich ist, steht zwar noch in den Sternen, doch umso mehr möchte die novum die Zeit vor Social Distancing und Zoom-Parties aufleben lassen.

In unserem novum+ widmen wir uns der Fülle an »festivals & events«, die vor dem Lockdown stattfanden oder zumindest geplant waren. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei, von norwegischer Nachwuchsliteratur über Jazzkonzerte im schweizerischen Willisau bis zu einer internationalen Konferenz für mentale Gesundheit in Antwerpen. Überdies berichten wir von einem Event, das geradezu Kultstatus erlangt hat, obwohl es nie stattfand: dem Fyre Festival. Freuen Sie sich auf außergewöhnliche Plakate, innovative Websites und raffinierte Werbemittel – und ein Cover, das dem Thema mehr als gerecht wird, verziert mit wunderbarem Handlettering von Rosa Kammermeier.

 

Die novum 07.20 gibt es auch für 9,99 Euro als PDF

 

 

Die Print-Ausgabe ist in unserem Shop erhältlich

Ob Literatur-, Jazz- oder Filmfestivals – für die Veranstaltungsform eines oft mehrtägigen Events, bei dem eingeschworene Fans miteinander einer gemeinsamen Leidenschaft frönen, ist gute Laune quasi vorprogrammiert. In unserem novum+ passt das Thema auch deshalb besonders gut, weil in diesem Jahr viele Events den Vorsichtsmaßnahmen zur Covid-19-Bekämpfung zum Opfer fielen. Hoffentlich verspüren Sie weniger Traurigkeit und mehr freudige Nostalgie bei den Erinnerungen ans unbeschwerte Beisammensein!

Wir präsentieren Ihnen alteingesessene Klassiker wie das Jazzfestival Willisau, das vom legendären Grafiker Niklaus Troxler nicht nur ins Leben gerufen, sondern auch mit herausragenden Plakaten versehen wurde. Dann nehmen wir Sie nach Norwegen mit, wo das Literaturfestival »God natt, Oslo« in der Hauptstadt besonders Independent-Verlagen eine Bühne bietet und durch ein ungewöhnliches Erscheinungsbild von Anti besticht. In Dänemark besuchen wir das Roskilde Festival, das vom legendären Woodstock Festival inspiriert ist. Besonders grell geht es beim Augsburger Brechtfestival zu, hier erinnern die Werbemittel an Pulp Fiction und alte Groschenhefte. Der US-amerikanische Grafikdesigner Oren Aks war als Art Director an der Planung des berüchtigten Fyre Festivals beteiligt, und hat im Interview davon berichtet, wie es sich anfühlt, richtig mies zu scheitern und sich davon aber nicht langfristig beirren zu lassen…

Im Showroom sprechen Stefano Rovai und Susanna Weber über den hohen Stellenwert von Design in ihrer Heimat Italien. Das Studio G31 aus Düsseldorf erzählt von seinem »Türöffner-Projekt« zu Beginn der Karriere und die Erfolge, die die Kreativen sehen, wenn sie gestalterisch alles auf eine Karte setzen. Ester Bianchi hingegen liebt es expressiv und ausdrucksstark, jongliert mit Farben und Formen, und versteht sich selbst als Generalistin. Sehr vielseitig scheint auch das Team von klein.laut aus Regensburg zu agieren: Neben einer erfolgreichen Agentur betreibt es in der Innenstadt einen kleinen Kiosk. Wie sich das arrangieren lässt, berichtet uns Gründer Florian Rottke im Interview.


Überdies saß unsere Chefredakteurin – zumindest digital – in der Jury der European Design Awards, die heuer im griechischen Athen stattgefunden hätten. Sie berichtet davon, wie Technologie die Jurysitzung dennoch möglich machte, und welche Arbeiten besondere Aufmerksamkeit bekamen. So viel sei verraten: Die novum hatte bei den Gewinnern einen ziemlich guten Riecher…

Das Cover

Die Lettering-Künstlerin und Illustratorin Rosa Kammermeier, die unser aktuelles Cover gestaltete, beschreibt Festival- und Konzertplakate als ihre liebsten Projekte. »Vielleicht weil ich selbst auch Musik mache und mich deswegen dabei besonders inspiriert fühle.« Diese Saison wurden all ihre Auftritte leider abgesagt, was freilich auch die Plakatjobs ziemlich minimierte. »Aber warum gibt es eigentlich keine analogen Poster für all die digitalen Live-Streams?«, schrieb sie uns. Gute Frage eigentlich! Wir sind jedenfalls froh und stolz, dass sie diese gestalterische Marktlücke für unser novum+ »festivals & events« umsetzte, was auf dem Vivus Grass Print Papier aus dem Hause Berberich eine ziemlich gute Figur macht.


Dieses Papier ist FSC-zertifiziert und lebensmittelunbedenklich, eignet sich also nicht nur für Magazincover, sondern alle Produktionen, bei denen der Umweltgedanke eine vorrangige Rolle spielt – Umschläge und Flyer, aber auch Verpackungen, Faltschachteln oder Obstschalen. Wir haben uns jedenfalls direkt in die griffige, rustikale Optik des Papiers sowie das stimmige Konzept von Rosa Kammermeier verliebt und hoffen, dass es Ihnen mit der Coverproduktion genauso ergeht.

Der Inhalt

Showroom

ED Awards
klein.laut
Rovai Weber
G31
Ester Bianchi

novum+

Red & Grey / International Literature Festival Dublin
Niklaus Troxler / Jazz Festival Willisau
Ontwerpwerk / Mind the mind now
Anti / God natt, Oslo
Shop Talk / Rock the Farm
Overtone / Grimfest
Wiegand von Hartmann / Jewish Chamber Orchestra Munich
KW Neun / Brechtfestival
Oren Aks / Fyre Festival

 

Cover

Papier: Vivus Grass Print, 300 g/qm von Berberich
Cover-Design: Rosa Kammermeier (GER)
Fotografie: Christine Fischer und Tobias Holzmann