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- Editorial Design

A–Z Magazin

Was würde besser zu den Gepflogenheiten der teils willkürlichen, aber immer ordnungsliebenden deutschen Alltagskultur passen, als die banalen wie vielseitigen Themen, die die Deutschen so umtreiben, kurzerhand nach dem Alphabet zu sortieren? Das dachten sich auch Marcel Heise und Jakob Weber, die als Herausgeber des neu erscheinenden A–Z Magazins auftreten.

 

Doch nicht nur alphabetisch sortieren möchten sie die Themen, sogar ein eigenes Heft pro Buchstabe soll erscheinen. Um die Fülle der Publikationen finanzieren zu können, riefen sie eine Crowdfundingkampagne über Startnext ins Leben, deren Ziel es ist, im kommenden Herbst 2020 mit der Produktion beginnen zu können.

»Aldi«

Absurd-abseitige Aspekte

Das Redaktionsteam bestehend aus den beiden Herausgebern sowie Max Weise und Lektorin Charlotte Miggel möchte den Fokus gleichermaßen auf humorvolle Anekdoten wie aktuelles Tagesgeschehen, auf relevante Gesellschaftspolitik, aber auch höchst abseitige Nischenthemen des Miteinanders in der Bundesrepublik Deutschland legen. »Hier steht Patriotismus ebenso wenig auf dem Programm wie das Ausschlachten altbekannter Kartoffel-Klischees«, so heißt es im kleinen Manifest auf der Website. »Es geht um die Vergrößerung des Bildausschnitts, um den Gewinn neuer Perspektiven, Stimmen und Positionen: Vermeintlich deutsche oder auch undeutsche Themen sollen in ihrer Vielschichtigkeit untersucht werden – völlig subjektiv.«

 

Bereits in der ersten Ausgabe zum Buchstaben »A« sind die Schlagwörter denkbar breit gestreut: Allah, Altenpflegerin, Abija, Aldi, Autobahn, Autorität und Abschiebung, um nur einige zu nennen. Wie die Redaktion diese Bandbreite abdeckt? Für Textbeiträge sind zusätzlich auch freie Autoren und Laien zuständig, deren individueller Blick nochmal einen weiteren Horizont aufmacht. So kommen den teils sehr persönlich, teils wissenschaftlichen Deutschlandthemen wirklich einzigartige Perspektiven zugute. Einige davon können Sie bereits auf der Website lesen, als Teaser für die kommenden Ausgaben stehen beispielsweise das Interview mit Frank Biess zum Thema »Angst« von Charlotte Miggel oder der Text »Antisemitismus« von Alissa Rubinstein bereit.

»Allah«

Eine subjektive Enzyklopädie in 26 Ausgaben

Für die grafische Umsetzung ist Ganna Bauer zuständig, deren Editorial Design zusätzlich von zahlreichen freien Illustratoren gefüttert wird. Ein weiteres prägnantes Medium des Magazins ist die Fotografie. Auf dem bereits seit Monaten gut besuchten Instagram-Kanal von A–Z Magazin springen nicht nur die Fotos der Herausgeber sondern auch die freier Mitarbeiter ins Auge. Eine visuelle Vielseitigkeit, die die inhaltliche Bandbreite bereits vor Erscheinen des ersten Hefts wunderbar unterstreicht.

 

Wer von diesem sehr erfrischend deutschen Magazinprojekt genauso fasziniert ist wie die novum-Redaktion, kann nicht nur die bis Ende September 2020 laufende Startnext-Kampagne unterstützen und dabei zum Beispiel Tischtennis-Turniere oder Fotosessions mit den Herausgebern buchen, sondern sich auch bereits für den Newsletter anmelden.

»Amateurinnen«

 

Die erste gedruckte Ausgabe soll im Herbst 2020 erscheinen.

 

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