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Die Bären aus der Rue de l’Ours

Wenn es heiß ist oder man sich ausnahmweise mal nicht mit Problemen rumschlagen möchte, dann sollte man sich ein gutes Buch gönnen. Und dieses ist gut, um nicht zu sagen, perfekt. Perfekt nämlich, um abzuschalten und um in eine andere Welt einzutauchen.

 

Der französische Künstler Serge Bloch wurde in Colmar geboren und mit »Die Bären aus der Rue de l’Ours« setzt er seiner Familie ein ganz besonderes Denkmal. Dreh- und Angelpunkt des Familienlebens ist eine kleine koschere Metzgerei in besagter Rue de l’Ours und Bloch erzählt in kurzen und vor allem sehr kurzweiligen Kapiteln von seinen Eltern, den Onkeln und Tanten, den Großeltern und wie sich jeder auf seine Weise mit dem Leben arrangieren musste. Das ist nicht nur sehr unterhaltsam, denn Marie Desplechin versteht es, Blochs Erinnerungen in ebenso lustige wie anrührende Worte zu fassen, nebenbei erfährt man auch viel über jüdisches Leben und das Elsass. Erstaunt lies man beispielsweise, dass zwar alle Familienmitglieder am selben Ort geboren wurden, aber unterschiedliche Nationalitäten besitzen und der Großvater für den kleinen Serge nur schwer zu verstehen war, weil er nur Deutsch sprach.

Auf nur 192 Seiten erzählt »Die Bären aus der Rue de l’Ours« eine ganze Familiengeschichte und von einer Kindheit zwischen Synagoge, Schule und der Metzgerei. Der Text wurde reizend ins Deutsche übertragen von der Literaturübersetzerin Anne Thomas. Die Zeichnungen von Serge Bloch illustrieren mit leichtem Strich Personen und Anektoten und man ist traurig, nach so kurzer Zeit all die liebgewonnenen Blochs wieder verlassen zu müssen. Die schöne Zeit, die man mit ihnen verbracht hat, möchte man aber auf keinen Fall missen …

 

 

Die Bären aus der Rue de l’Ours

Serge Bloch (Illustration), Marie Desplechin (Text), Anne Thomas (Übersetzung)

Kunstanstifter Verlag

Hardcover mit Prägung, 192 Seiten, 22,– Euro

ISBN 978-3-942795-93-7

www.kunstanstifter.de

 

 

Copyright: © Serge Bloch & Marie Desplechin / kunstanstifter