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Høly

- Typography

Eine magische Schrift – die Futuracha Pro

Ein Open Type-Font schlägt schon vor seinem Erscheinen hohe Wellen: Aus der sehr extravaganten Schrift Futuracha des Athener Studios Høly entwickelte sich durch eine spektakuläre Crowdsourcing-Aktion die Futuracha Pro. Wir spürten ihrer Geschichte nach …

Der Weg ist das Ziel

Fünf Jahre arbeitete man bei Høly an dem experimentellen Font Futuracha: »Wir wollten kreativen Menschen die Möglichkeit geben, mit diesem Font tatsächlich sehr individuell zu gestalten«. Dieser war lediglich im EPS-Format angelegt – jeder Buchstabe konnte so einzeln verändert und positioniert werden«. Das Feedback war überwältigend und schnell konnte man den Font in Magazinen, auf Klamotten und sogar als Tattoos entdecken. »Alles in allem wurde die über 245000 Mal in 184 Ländern heruntergeladen«, erzählen die Gestalter. Doch mit wachsender Präsenz kamen auch drängelnde Nachfragen nach einer Open Type Version: »Wir konnten ja nicht jedem erklären, was sich mit der Schrift alles anstellen ließ und welches Potential in der Futuracha steckt … und so blieb nichts anderes übrig, als den nächsten Schritt zu gehen – den der Entwicklung der Pro-Version«.
Finanziert werden konnte dies nur mit einer Crowdsourcing-Aktion, die wohl wie keine zweite einschlug: 3017 Unterstützer brachten insgesamt 86431 Dollar auf, das erklärte Ziel wurde zu 2161 % erfüllt. 

Fast schon magisch

Dieser finanzielle Spielraum gibt die nötige Luft für akribisches Arbeiten an der Futuracha Pro, die verzaubern soll: »Wir wollen mit ihr eine funktionale und typografisch konstante Schrift entwerfen, die aber dennoch nichts von der ursprünglichen Exzentrik und Extravaganz verlieren darf,« erzählen die Kreativen von Høly. Und was ist nun das Besondere? Die Futuracha Pro passt sich während des Schreibens fast schon magisch an und justiert sich ständig selbst nach – die einzelnen Buchstaben verändern sich je nachdem, welcher Buchstabe als nächster folgt:

Ein Hype um eine Schrift

Bei sovielen Unterstützern im Vorfeld ist zu erwarten, dass die Futuracha Pro auf vielen Rechnern landen wird und auch bei Høly ist die Euphorie noch nicht verflogen – inzwischen gibt es auch schon verschiedene »Fanartikel« in ihrem Shop (http://holy.gd/futuracha/shop/) zu kaufen.  Von der Tasse mit Futuracha-Henkel über Kunstdrucke bis hin zu einem Tattoo-Motiv reicht dabei die Range. 

Die Reise der Kreativen ist also noch lange nicht am Ende: »Es war ein langer Weg vom Prototype über die Programmierung, die mathematischen Berechnungen, der Produktion bis hin zum Vertrieb – aber das Ergebnis ist magisch und die Mühe hat sich bislang mehr als gelohnt«.
Wer nun selbst neugierig geworden ist – die Lizenzen im Vorverkauf starten bei 18 Euro für den persönlichen Gebrauch, über den kommerziellen Einsatz (55 Euro) und einer Studio-Lizenz für 10 Nutzer (110 Euro) bis hin zur Kollegen-Lizenz für 200 Nutzer (500 Euro). Erhältlich ebenfalls über den Futuracha-Shop: holy.gd/futuracha/shop/