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Food Revolution 5.0

In der Ausstellung Food Revolution 5.0 beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) bis 8. Oktober mit einer der dringlichsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung in einer durch schwindende Ressourcen geprägten Wachstumsgesellschaft aus? Food-Designer versuchten, Antworten – zumindest aber Denkanstöße –  zu geben …

Diesem komplexen Thema nähert sich der Besucher in vier Erzählsträngen an, in denen die aktuellen Diskurse über Nahrung und Essen verhandelt werden: Farm, Markt, Küche, Tisch. Diese vier Denkräume verkörpern zugleich den Nahrungskreislauf von der Ressource über die Produktion und Verarbeitung bis hin zum Konsum.
Welche Designansätze gibt es für alternative Anbaumethoden und Versorgungssysteme? Welche Zukunftsvisionen gibt es für eine regenerative Stadt und wie sehen Optionen für alternative Nahrungsquellen aus? Diese Fragen versucht der erste Teil der Ausstellung zu beantworten, ehe es im nächsten Kapitel zum Supermarkt geht. Hier kann sich der Besucher mit Food Design, der Verpackung und Globalisierung der Nahrungsmittelindustrie auseinandersetzen und der Frage auf den Grund gehen, welche funktionellen Anforderungen künftig an das Food Design in Bezug auf Gesundheit, Geschmack, Hygiene und Ästhetik gestellt werden. Auch die Rolle des Verpackungsdesigns im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Branding wird hier beleuchtet. 

Die »Küche« stellt schließlich den entscheidenden Schnittpunkt der Versorgung dar: In diesem Kapitel dreht sichalles um die Ideen der Designer für die Küche der Zukunft und die Konsequenzen, die sich daraus für unser Ernährungswissen, unseren Alltag und für die Wertschätzung von Nahrung ergeben. Und last, but not least, tauchen Speisen und Getränke auf dem »Tisch« auf, dem letzten Raum der Ausstellung. Hier stellt sich wiederum die Frage nach dem Eigenen und dem Fremden, das sich in Ernährungsgewohnheiten und Tischsitten als kulturelle Kodierung niederschlägt.
Die spannende Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Designstudio Makkink & Bey als multidisziplinäres, künstlerisch-wissenschaftlich-spekulatives Laboratorium realisiert. Die Beiträge kamen von internationale Food-Designern, die eingeladen wurden, ein neues Projekt speziell für diese Ausstellung zu realisieren.


Zu sehen bis 8. Oktober im MKG Hamburg, www.mkg-hamburg.de